Koh Samet - Strände und Sehenswertes

Anreisemöglichkeiten

Koh Samet ist eine Insel süd-östlich von Bangkok, ca. 3 Autostunden entfernt. Die Anreise kann über Bangkok oder Pattaya erfolgen. Entwerder mit einem Minubus oder mit dem öffentlichen Bus. Der öffentliche Bus ist hier eher zu empfehlen, da er mehr Platz bietet und deutlich günstiger ist (ca. 150 Baht). Der Bus fährt ab Ekamai stündlich zur Anlegeställe der Boote nach Koh Samet. An die Ekamai Bus-Station gelangt man vom Flughafen aus mit dem Taxi (ca. 250 Baht).

Wer das erste Mal ein Taxi vom Flughafen Bangkok nimmt, sollte in jedem Fall darauf achten ein öffentliches Taxi von der offiziellen Taxi-Station im unteren Teil des Flughafens zu nehmen. Hinweisschilder mit der Aufschrift Public Taxi weisen auf die Station hin. Nimmt man ein Taxi von dieser Station zahlt man zwar einen Aufpreis von 50 Baht, man kann dann jedoch sicher sein, das der Fahrer den Taximeter einschaltet und nicht einen überteuerten Festpreis verhandeln will. Am besten vor dem Einsteigen kurz"Taximeter?" fragen...

In Ekkamai angekommen sollte man direkt an den Schalter mit der Aufschrift Koh Samet gehen und nicht auf irgendwen eingehen, der aussieht wie ein Busfahrer und einem den Weg zeigen will. Der Bus stoppt nach ca. 3 Stunden Fahrt in Ban Phe. Hier sind mehrere Bootsanlegstellen um auf die Insel zu gelangen. Die günstigste Überfahrt bietet die Fähre. Sie verlässt Ban Phe genau an dem Steg an dem der Bus hält. Hin- und Rückfahrt kosten 100 Baht. Allerdings muss man angekommen auf der Insel dann noch ca. 20 Minuten zum ersten Stand laufen oder ein Tuk Tuk für ca 10 Baht nehmen. Hinzu kommt eine Gebühr von 200 Baht für Ausländer für den National Park. Diese Gebühr spart man in der Regel, wenn man ein Speedboat zur Überfahrt nimmt, da das Speedboat einen direkt am Strand herauslässt. So muss man nicht durch den Eingang zum National Park und bezahlt nichts. Ein Speedboat kostet ca. 200 Baht pro Person. Die Überfahrt dauert mit der Fähre ca. 45 Minuten, mit dem Speedboat 10-15 Minuten zum ersten Strand.


Strände auf Koh Samet


Der Westen der Insel bietet hauptsächlich Steinhänge und nur wenige kleinere Sandstrände, während der Osten überwiegend aus schönen Sandstränden besteht. Der erste Strand im Nord Osten ist der Saikaew Beach. Er bietet eine gute Mischung aus nicht zu überfüllten Stränden aber auch vielen Restaurants und Bars. Hier kann man tagsüber im Liegestuhl am Strand liegen und abends direkt auf dem Strand sein Abendessen genießen. Der Saekaew Beach bietet auch eine Vielzahl von Hotels direkt am Strand. Die Preise bewegen sich zwischen 300 Baht und 2500 Baht, je nach Lage und Ausstattung. Zu empfehlen ist am Saekaew Beach besonders die Feuer Show, die jeden Abend um ca. 21 Uhr vor dem Restaurant Ploy Bar zu sehen ist.

Der zweite Strand ist der Phai Beach, besser bekannt als Silversand Beach. Er ist tagsüber noch etwas ruhiger als der Saekew Beach. Abends feiern hier die Leute hier aber bei lauter Musik in einer der größten Discos der Insel bis spät in die Nacht. Hinter diesem Strand befindet sich dann der Tubtim Beach, auch Whitesand Beach genannt. Er ist einer der ruhigsten Stände der Insel. Wegen der Nähe zu Bangkok ist Ko Samet eine beliebte Ferieninsel der Thais. So tummeln sich gerade am Wochenende viele Thais aus Bangkok hier.



Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten


Die Hauptattraktionen der Insel sind definitiv ihre schönen weißen Sandstrände und die ruhige, erholsame Atmosphäre. Vereinzelt werden Surfen oder Fischen angeboten, anschließend kann man sich in den Spa's der Hotelanlagen entspannen und eine traditionelle Thai-Massage genießen. Es gibt jedoch auch einige kleinere Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten auf Koh Samet, die Abwechslung bringen,wie etwa mit einem gemieteten Moped die Insel zu erkunden und zu den anderen benachbarten Stränden zu fahren.

Bootstouren
Mit dem Boot lässt sich nicht nur die Insel selber erkunden, sondern auch die kleineren Inseln um Koh Samet. Eine Fahrt um die Insel selbst kostet an die 500 THB. Dabei können Zwischenstopps zum Schnorcheln eingelegt werden. Die Touren zu den Nachbarinseln kosten in der Regel etwa das Doppelte.